Übungstag für die Anlagenprüfung der Regionalgruppen Mitte und West
Wie im vergangenen Jahr haben sich die Regionalgruppen Mitte und West zusammengeschlossen und zu einem Treffen am Sonntag, dem 26.02.2012, nach Ehringshausen eingeladen.
Bei doch für die Jahreszeit sehr gutem Wetter trafen sich ca. 30 Brackenführer/-innen am Sonntagmorgen um 9.00 Uhr im Gasthaus "Zum Lemptal". Das Thema an diesem Tag war "Rund um die Anlagenprüfung". Nach der Begrüßung durch Herrn Uli Bötzel sowie Frau Petra Krauhausen begann die theoretische Einführung in das Thema "Anlagenprüfung". Dies wurde durch unseren zweiten Vorsitzenden Herrn Armin Lobscheid sehr bildlich dargestellt. Für mich als Erstlingsführer einer Steirischen Bracke war es sehr einprägsam und wichtig, die speziellen Eigenschaften einer Bracke vom Fachmann vermittelt zu bekommen, wobei ich einige Eigenschaften natürlich schon am eigenen Hund erfahren habe. Spezielles Augenmerk legte Herr Lobscheid auf die Einarbeitung der jungen Bracke. Gerade hier passieren gravierende Fehler, z. B. bei der Schussfestigkeit. Diese Fehler sind nicht mehr gutzumachen.
Fragen und Anregungen der Gäste wurden ausführlich und praktikabel beantwortet bzw. diskutiert. Unter den Besuchern waren auch einige, die sich in Erwartung eines Welpen mit den gestellten Aufgaben vertraut machen wollten.
Anschließend an den theoretischen Teil fuhren wir im Konvoi mit dem Revierpächter Herrn Küster in das Revier. Hierfür sagen wir Herrn Küster ein herzliches Dankeschön.
Zu Beginn wurde die Schussfestigkeit mit einigen Bracken vorgeführt und die Prüfungssituation erläutert. Anschließend hatten alle Teilnehmer die Gelegenheit mit ihren Hunden das richtige Ansetzen des Hundes auf der Hasenspur zu üben, was auch bei Zweien gelang.
Nachdem die Hunde sich auf der großen Wiese noch austoben konnten, fuhren wir zurück nach Ehringshausen. Einige Gespanne nutzten die Gelegenheit zur Formbewertung des Hundes. Herr Uwe Beuschel und seine Assistentin warteten bereits am Parkplatz um diese vorzunehmen. Auch das war neu für mich. Das war neu und sehr lehrreich, da ich den Hund jetzt auf die anstehende Formbewertung vorbereiten kann. Sehr schön war, dass für Besitzer, deren Hunde nicht die beste Note bekamen, die "Hundewelt" nicht zusammenbrach. Weil -"Man fährt mit dem gleichen Hund nach Hause".
Zum Abschluss kam auch der gesellige Teil nicht zu kurz. Bei einem guten Mittagessen in der Gaststätte konnten die Teilnehmer noch Erfahrungen austauschen. So fand ein gelungener Tag für mich, meinen Hund und alle Seminarteilnehmer einen guten Abschluss.
Vielen Dank all denen, die diesen Tag mitgestaltet haben. Besonders bedanken wir uns bei Herrn Küster, der wieder mal sein Revier zur Verfügung gestellt hat, Herrn Uli Bötzel und Frau Krauhausen als Regionalgruppenbeauftragte sowie Herrn Armin Lobscheid als Dozent.
Ihre
Irmgard Oppenhäuser